ANSICHTEN in Eberndorf
Am 27. Juni 2026 eröffnete im Stift Eberndorf die Vernissage „ANSICHTEN" – eine gemeinsame Ausstellung der drei Künstlerinnen Elisabeth Neuscheller, Susanne Riegelnik und Veronika Zeichen.
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Am 27. Juni 2026 eröffnete im Stift Eberndorf die Vernissage „ANSICHTEN” – eine gemeinsame Ausstellung der drei Künstlerinnen Elisabeth Neuscheller, Susanne Riegelnik und Veronika Zeichen. Die Ausstellung vereint unterschiedliche künstlerische Perspektiven und lädt dazu ein, die Welt durch die Augen der drei Künstlerinnen neu zu entdecken.
Fotografie als Resonanzraum
Elisabeth Neuscheller, bekannt für ihre ausdrucksstarke Fotografie, präsentiert in der Ausstellung ihre Serie „Embers of Identity” unter dem Überbegriff „Woven Traces”. Ihre Arbeiten sind geprägt von ihrer Zeit in Afrika – die Weite, die Rohheit, das Licht, die Farben und die kulturelle Präsenz der Menschen wirken als Resonanzraum in ihren Werken.
Im Zentrum ihrer Serie steht Identität als etwas Instabiles, versteckt durch lokal handgefertigte Gewänder – wild, kunstvoll und wirkend wie eine eigene Sprache. Sie spricht in Texturen, in Farben, in überzeichneten Silhouetten, zwischen Inszenierung und Auflösung, die die gewohnten Grenzen verschwimmen lassen.
„Stoff ist weit mehr als Material. Er ist Träger von Erinnerung, Symbol von Zugehörigkeit und öffnet Räume für Selbstbehauptung, Wandel und Individualität.”
Elisabeth Neuscheller
Die Figuren in ihren Fotografien sind präsent, aber nie vollständig greifbar. Sie entziehen sich klarer Zuschreibung und bleiben in einem Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Rückzug.
„Embers” – Glut – verweist auf etwas, das nicht erloschen ist, sondern weiterwirkt. Ein innerer Rest, der bleibt, auch wenn Formen sich verändern. Die Arbeiten laden dazu ein, Identität nicht als Antwort zu lesen, sondern als Bewegung, als etwas sich Wandelndes.
Kunst im Dialog
Gemeinsam mit Susanne Riegelnik und Veronika Zeichen schafft Elisabeth Neuscheller im historischen Ambiente des Stifts Eberndorf einen Dialog zwischen unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen. Die Ausstellung „ANSICHTEN” zeigt, wie vielfältig und bereichernd der Austausch zwischen Fotografie, Malerei und anderen Kunstformen sein kann.






Eröffnung mit prominenten Gästen
Zur Vernissage am 27. Juni 2026 kamen zahlreiche Gäste, darunter Galeristin Gerti Schwab, Bürgermeister Steifitzsowie Obfrau der Sommerspiele Simone Jäger. Die Veranstaltung bot nicht nur die Möglichkeit, die Werke der drei Künstlerinnen zu bewundern, sondern auch, sich über Kunst, Kultur und die Bedeutung regionaler Kulturförderung auszutauschen.
Das Stift Eberndorf bietet mit seiner historischen Architektur und seiner kulturellen Bedeutung den idealen Rahmen für die Ausstellung „ANSICHTEN” – ein Ort, an dem Tradition und zeitgenössische Kunst aufeinandertreffen.
Die Ausstellung „ANSICHTEN” lädt dazu ein, die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Elisabeth Neuscheller, Susanne Riegelnik und Veronika Zeichen zeigen, wie Kunst verbindet, inspiriert und neue Sichtweisen eröffnet. Neuschellers Arbeiten erinnern daran, dass Identität nicht statisch ist, sondern sich ständig wandelt – wie Glut, die weiterwirkt, auch wenn Formen sich verändern.
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