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Tee ist ein Allrounder: Manche lindern Halsschmerzen, andere helfen bei Bauchkrämpfen oder entstressen. Es gibt sogar Teesorten, die den Seelenfrieden steigern sollen, wie Chai- oder Yogi-Tee. Und viele Sorten enthalten wichtige Vitamine. Tee zu trinken, hält also gesund. Allein schon die Zeremonie bei der Zubereitung von Tee kann dich dazu bringen, Frustessen und ungesundes Essverhalten zu reduzieren. Und auch den Winterblues übersteht man besser mit Tee.
In China genießt man das Kultgetränk Tee schon seit mehr als 2.000 Jahren. Im 17. Jahrhundert sollen die Kräuter mit einem Schiff aus den Niederlanden erstmals nach Europa gekommen sein. Und die Kräuter kamen, um zu bleiben: 33 Liter Tee trinken Österreicher:innen im Jahr pro Kopf. Am beliebtesten sind hierzulande Kräutertees, gefolgt von Früchtetee, Schwarzem Tee und Grünem Tee.

Lavendel, Kamille und Jasmin: So wirken diese 7 Teesorten
Ein bissl experimentierfreudiger zu sein, lohnt sich: Viele Teesorten wirken regelrecht als Booster für deine Gesundheit. Also, Wasser aufkochen, Häferl holen, Beutel einhängen: Hier kommen 7 köstliche, gesunde Teesorten.
1. Grüner Tee: Der bessere Kaffee
Grüner Tee ist der bessere Wachmacher. Er enthält wie Kaffee Koffein. Aber: Das Koffein im Grüntee wird langsamer freigesetzt als das im Kaffee. Dadurch wirkt es nachhaltiger und hält länger fit.
Grüntee enthält zudem viele Antioxidantien, die der Hautalterung entgegenwirken. Er soll die Fettverbrennung fördern und den Stoffwechsel ankurbeln. Bisherige Studien weisen darauf hin, dass grüner und schwarzer Tee positiv auf Blutdruck und Blutfette wirken könnten.
Die wertvollen Inhaltsstoffe im grünen Tee können außerdem das Risiko für Schlaganfall, Hirninfarkt und Herztod verringern. Auch sagt man ihm eine Wirkung gegen Krebszellen nach, das wurde allerdings laut medizin-transparent.at bisher nicht belegt.
2. Brennnesseltee: Durchspülung nötig?
Brennnesseltee ist ideal geeignet, um Giftstoffe aus der Blase und den Harnwegen zu spülen. Die Pflanze entwässert wie kaum eine andere. Deshalb kann das Trinken von Brennnesseltee Blasenentzündungen vorbeugen.
Die Pflanze stärkt zudem mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen das Immunsystem, hilft den Stoffwechsel anzukurbeln und wirkt entzündlichen Abläufen im Körper entgegen.

3. Melissentee beruhigt die Nerven
Melisse mit ihren ätherischen Ölen, Bitter- und Gerbstoffen lindert Ängste und wirkt generell beruhigend. Das wiederum kann Schlafstörungen verringern. Die Pflanze soll sowohl beim Ein- als auch beim Durchschlafen helfen.
Außerdem kann Melisse laut einer Studie Lippenherpes schneller abheilen lassen.
4. Ingwertee: Booster fürs Immunsystem
Im Winter gibt es nichts Besseres als eine Tasse heißen Ingwertee. Die tolle Knolle kurbelt den Stoffwechsel an und sagt Viren und Bakterien den Kampf an. Das enthaltene Gingerol durchwärmt den Körper von innen und lässt uns so richtig wohl fühlen.

5. Rooibostee: Ausgeglichenheit tanken
Der aus Südafrika stammende rostrote Rooibos- oder Rotbuschtee wirkt entspannend und ausgleichend. Kommst du nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause und möchtest abschalten, lässt dich eine Tasse warmer Rotbuschtee in der Hand behaglich runterkommen.
Der Tee kann aber noch mehr: Er schützt laut einer südafrikanischen Studie vor Herz- und Gefäß-Erkrankungen, wie Arteriosklerose.
6. Hagebuttentee: Vitamin-C-Power
Hagebutten sind mit etwa 426 mg Vitamin C pro 100g (bei ungeschälten Zitronen sind es nur 53 mg!) echte Vitamin-C-Bomben. Sie unterstützen damit das Immunsystem – nicht nur im Winter.
Hagebutten enthalten zudem viele Pektine. Das sind wichtige Ballaststoffe, die bei Verdauungsbeschwerden und Nierenerkrankungen helfen können.
7. Kamillentee hemmt Entzündungen
Kamillentee ist ein Allround-Talent unter den Tees. Sein Hauptwirkstoff Azulen hemmt jede Art von Entzündungen. Kamille besitzt außerdem eine beruhigende Wirkung, wirkt krampflösend bei Magen- oder Menstruationsschmerzen und beruhigt den Magen.
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