© Dieter Kulmer
Der Lakeside Science & Technology Park setzt seinen erfolgreichen Wachstumskurs fort. Mit dem Spatenstich des Gebäudes B16 der achten Baustufe entsteht ein weiteres Gebäude mit rund 3.200 Quadratmetern moderner Büro-, Forschungs- und Entwicklungsflächen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 15,8 Millionen Euro. Der Neubau ist ein wichtiger Meilenstein für die nachhaltige Weiterentwicklung des Innovationsstandorts und schafft weiteren Raum für Unternehmen, Forschung und hochqualifizierte Arbeitsplätze.
Der Neubau wird wie schon die vorherigen Gebäude nach höchsten ökologischen Standards umgesetzt. Geplant sind eine Photovoltaikanlage, ein nachhaltiges Energiesystem mittels Tiefensonden mit einer Gesamtlänge von fast 5 km sowie die Anbindung an den Glasfaser-Datenknoten des Parks. Zudem wird eine klimaaktiv-Zertifizierung des Gebäudes angestrebt. In den nächsten Monaten werden zusätzlich 800.000 Euro in Photovoltaikanlagen auf weiteren bestehenden Gebäuden investiert. So werden jährlich rund 500.000 kWh produziert, was durchschnittlich dem Strombedarf von 100 Einfamilienhäusern entspricht.
„Nachhaltigkeit ist für uns ein strategisches Prinzip, das ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Stärke und sozialem Mehrwert verbindet“, so Lakeside-Geschäftsführer Bernhard Lamprecht. „Deshalb investieren wir bewusst auch in Gesundheit, Bildung und eine lebendige Community. Denn wir verstehen den Lakeside Park nicht nur als Arbeits-, sondern auch als Lebensraum, der Menschen zusammenbringt, Zusammenarbeit fördert und Perspektiven für kommende Generationen schafft.“
Spatenstich mit Zukunftsperspektive
Anlässlich der Pressekonferenz zum Wachstum des Science & Technology Parks nahmen Lakeside-Geschäftsführer Bernhard Lamprecht, Landeshauptmann Daniel Fellner, Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Ronald Rabitsch sowie BABEG-Geschäftsführer Markus Hornböck medienwirksam den ersten Spatenstich vor.
Landeshauptmann Fellner lobt die zukunftsweisende Weiterentwicklung des Standorts Kärnten als Zentrum für Wirtschaft, Forschung und Bildung: „In Summe wurden in den Lakeside Park bereits 140 Millionen Euro investiert – mit dem neuen Gebäude kommen weitere knapp 16 Millionen Euro dazu. Auf dem Areal sind mittlerweile mehr als 80 Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitenden angesiedelt. Dazu kommen neun Forschungsorganisationen, ein 5G Playground und ein Drone Hub. Kärnten ist mehr als ein Tourismusland. Kärnten ist ein Innovationsland, ein Technologieland, ein Forschungsland. Tatsächlich liegen wir mit einer Forschungsquote von 3,39 Prozent unter den Top Ten aller europäischen Regionen! Diese ‚andere Kärntner Wirklichkeit‘ muss den Weg nach draußen finden. Kärnten muss als attraktives Land für Forschung, Entwicklung und Technologie wahrgenommen werden.“
Für Bürgermeister Scheider ist der Lakeside Park „Motor, Ankerzentrum und Visitenkarte für Klagenfurt und ganz Kärnten. Hier kommen Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung zusammen, hier wird Wissen angewendet, hier werden junge Talente ausgebildet, hier entstehen Arbeitsplätze mit Perspektive.“
Hervorzuheben sei für Vizebürgermeister und Wissenschaftsreferent Rabitsch vor allem „die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Universität und den Forschungseinrichtungen“, die besonders gut gelinge.
Markus Hornböck, Aufsichtsratsvorsitzender des Lakeside Parks und Geschäftsführer der Eigentümerin BABEG, dazu: „Der weitere Ausbau des Lakeside Science & Technology Parks schafft dringend benötigte Büro- und Forschungsflächen und stärkt gleichzeitig ein Innovationsökosystem, das weit über Kärnten hinaus Strahlkraft entwickelt hat. Der Lakeside Park ist heute weit mehr als ein Technologiepark. Er ist eine Plattform, auf der Unternehmen, Forschung und Bildung erfolgreich zusammenarbeiten. Gemeinsam mit dem High Tech Campus Villach/Technologiepark Villach und dem künftig entstehenden Technologiepark Lavanttal bildet der Lakeside Park das starke Netzwerk der Kärntner Technologieparks. Jeder dieser Standorte setzt eigene Schwerpunkte und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung unseres Bundeslandes.“
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