Girls in Politics

Kärntner Schülerinnen erleben Politik aus nächster Nähe

2 Min.

„Girls in Politics“ will junge Frauen für die politische Arbeit begeistern. Stefanie Ofner lud als erste Landtagsabgeordnete in Kärnten in das Landhaus. ©VP Kärnten

Rund 30 Mädchen und junge Frauen folgten der Einladung von Landtagsabgeordneter Stefanie Ofner ins Kärntner Landhaus und nutzten die Gelegenheit, Politik aus nächster Nähe kennenzulernen. Im Rahmen des Aktionstags „Girls in Politics“ erhielten die Teilnehmerinnen Einblicke in politische Abläufe und die tägliche Arbeit von Mandatarinnen, Parteien und Regierungsbüros.

Seit fünf Jahren wird die Initiative des Frauenministeriums österreichweit umgesetzt, heuer erstmals auch auf Ebene der Landtage. Mit Stefanie Ofner beteiligte sich erstmals eine Kärntner Landtagsabgeordnete an der Aktion.

Für Ofner steht fest, dass Frauen wichtige Perspektiven in politische Entscheidungen einbringen. „Frauen haben andere Zugänge und bringen oft andere Lösungsansätze ein. Deshalb ist es wichtig, dass sie Verantwortung übernehmen und unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten“, betont sie. Der Aktionstag soll Schülerinnen dazu ermutigen, sich einzubringen, sei es als Klassen- oder Schulsprecherin oder später im politischen Leben.

Der große Zuspruch freut die Landtagsabgeordnete besonders. Das Interesse zeige, dass sich junge Frauen sehr wohl mit politischen Themen auseinandersetzen und mehr über politische Prozesse erfahren möchten. Das Ziel sei erreicht, wenn einige der Teilnehmerinnen nach diesem Tag den Entschluss fassen, selbst Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten.

30 Mädchen und junge Frauen warfen beim „Girls in Politics“-Day einen Blick hinter die Kulissen von Politik. ©VP Kärnten

Neben dem Besuch im ÖVP-Landtagsclub, bei dem Ofner über ihren persönlichen Weg in die Politik und den Alltag einer Abgeordneten sprach, standen auch Einblicke in die Arbeit der Landespartei und der Regierungsbüros auf dem Programm.

Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber begrüßte die Besucherinnen in der Kärntner Landesregierung. Das große Interesse wertete er als positives Signal. Politik lebe von unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen, deshalb brauche es mehr Frauen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und politische Entscheidungen mitgestalten. Initiativen wie „Girls in Politics“ könnten dazu beitragen, politische Arbeit greifbarer zu machen und mögliche Berührungsängste abzubauen. Ziel sei es, junge Frauen zu ermutigen, ihre Ideen einzubringen und vielleicht selbst einmal politische Verantwortung zu übernehmen.

Abo

Mit dem MONAT-Abo (nur innerhalb Österreich) ein ganzes Jahr lang am Laufenden bleiben, was in der Kärntner Szene passiert!

×