Industrie mit neuer Onlineplatform

Die Kärntner Industrie ist ein wichtiger Impulsgeber im Alpe-Adria-Raum und lebt seit Generationen Pioniergeist sowie Innovationskraft. Um auf die Leistungen der heimischen Industriebetriebe aufmerksam zu machen und über die Landesgrenzen hinaus Werbung für den Industriestandort zu machen, wurde die neue Onlineplattform industriekaernten.at geschaffen.

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Gemeinsam für den Industriestandort Kärnten ©WKK/Helge Bauer

37 Prozent der Bruttowertschöpfung Kärntens, also über 10 Milliarden Euro, kommt aus den Industriebetrieben. Das sichert im Bundesland rund 115.000 Arbeitsplätze und über 1.000 Lehrstellen. Aber nicht nur für Kärnten sind die Industriebetriebe wichtige Impulsgeber, sondern auch für den gesamten Alpe-Adria-Raum. Seit Generationen wird hier von den Industriebetrieben Pioniergeist und Innovationskraft gelebt, wie viele Erfolgsbeispiele aus Kärnten zeigen. Damit das auch weiterhin so bleibt, hat die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Kärnten gemeinsam mit der Industriellenvereinigung Kärnten die neue Onlineplattform industriekaernten.at geschaffen.

Stärken der Kärntner Industrie

Interaktiv werden hier die Vielfalt und die Leistungen der Kärntner Industrie sowie die Stärken des Standortes aufgezeigt. Kunden, Investoren, Fachkräfte und Meinungsbildner können sich schnell anhand von aktuellen Daten, Zahlen sowie Praxisbeispielen einen Überblick verschaffen – und das in verschiedenen Sprachen. Elektrotechnik, Metalltechnik, Holz und chemische Industrie gehören zu den größten Industriebranchen in Kärnten.

Weichen für attraktiven Industriestandort stellen

Trotz schwieriger Zeiten investieren die Betriebe in Forschung, Entwicklung und Ausbildung. „Der Kärntner Industriestandort steht momentan vor großen Herausforderungen, die Wirtschaftsleistung geht zurück. Damit wir international nicht noch stärker an Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung einbüßen, wollen wir unser Know-how noch wirksamer nach außen zeigen und den Industriestandort bestmöglich bewerben“, sagt Michael Velmeden, Obmann der WK-Sparte Industrie und Vizepräsident der Industriellenvereinigung Kärnten. Bereits jetzt gehört Südösterreich zu den Hochentwickelten Europäischen Industrieregionen (HIRE). Hohe Exportquoten, nachhaltiges Wachstum, starke Innovationskraft sowie Technologie- und Wissensaffinität bilden ein attraktives Umfeld für die Wirtschaft. „Stellt die Politik die Weichen richtig, könnten wir in Zukunft in Europa eine bedeutende Rolle spielen.“

Chancen und Erfolge der Kärntner Industrie im Alpe-Adria-Raum aufzeigen

Erstmals präsentiert wurde die Onlineplattform industriekaernten.at bei der Spartenkonferenz der Industrie. „Kärnten und die Steiermark werden durch die Koralmbahn zur zweitgrößten Wirtschaftsregion Österreichs. Die AREA SÜD ist auch für die Industrie eine Jahrhundertchance. Als Industrie Kärnten werden wir alles daransetzen, dass der Standort wieder an Fahrt aufnimmt. Seitens der Politik brauchen wir dazu aber schnelle Erleichterungen bei Lohnnebenkosten, Energiepreisen und Bürokratie“, sagt Velmeden.

„Die Kärntner Industrie ist ein wesentlicher Motor für Innovation, wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand im Land. Sie ist das Rückgrat der regionalen Wirtschaft und sorgt auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für Beschäftigung. Zur Absicherung des Industriestandortes ist die künftige Bundesregierung gefordert, gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Konjunktur zu setzen“, hebt Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig hervor. Die neue Onlineplattform holt die zahlreichen Leistungen der Kärntner Industrie vor den Vorhang und macht die herausragende Arbeit und die Bedeutung unserer Betriebe für die Region sichtbar. „Ich bedanke mich bei allen für diese gelungene Initiative, mit der wir die Erfolgsgeschichte der Industrie präsentieren können“, so Schuschnig.

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