Wolfgang Puck übergibt Fine-Dining Imperium an Sohn Byron
Generationenwechsel im Hause Puck
Wolfgang Puck mit Sohn Byron © beigestellt / Foster / CUT Washington DC
Kaum eine Karriere ist so bemerkenswert verlaufen wie jene von Wolfgang Puck. Aufgewachsen in St. Veit, mit einem Vater, der nicht an ihn glaubte, entwickelte er sich vom ambitionierten Jungkoch zu einer globalen Marke. Heute steht sein Name auf zahlreichen Restaurants, am Walk of Fame und für unternehmerischen Weitblick. Rund 70 Restaurants weltweit – vom Fine-Dining-Tempel bis zum Airport-Konzept – tragen seine Handschrift. Das Stammrestaurant in Beverly Hills ist seit Jahrzehnten Treffpunkt internationaler Filmstars; viele davon verbindet mit Puck mehr als nur eine Geschäftsbeziehung.
Ein Generationenwechsel mit Weitblick
Noch im letzten Jahr erzählte Puck im Interview mit dem MONAT, er wolle arbeiten bis er 100 ist – oder bis zu seinem Ende. Und daran wird sich wohl auch nichts ändern. Dennoch stand der Nachfolger für einen Teil der Geschäfte bereits in den Startlöchern: Byron Lazaroff-Puck, 31, wuchs praktisch im Familienbetrieb auf. Als Sohn von Wolfgang Puck und Barbara Lazaroff sammelte er früh Einblicke in die Welt der Spitzengastronomie und vertiefte sein Handwerk in renommierten Häusern wie dem Steirereck, dem El Celler de Can Roca oder dem New Yorker Le Bernardin. Am 3. März übernimmt er offiziell die Leitung von „Wolfgang Puck Fine Dining“. Zum Portfolio zählen internationale Standorte der Marken CUT und Spago – unter anderem in Bahrain, Bodrum, Singapur und auf Maui. Die Casual-Sparte WP Worldwide sowie das Catering-Geschäft, das jährlich das Menü der Oscar-Verleihung verantwortet, bleiben vorerst unverändert strukturiert.
Kulinarischer Dialog zweier Generationen
Der Staffelstab wird nicht nur formell, sondern auch genussvoll übergeben: In Form der „Generational Tasting Tour“. Den Auftakt bildet am 3. März ein exklusives Dinner im CUT in Washington, D.C. Von dort aus führt die Tour durch 15 Restaurants in sechs Ländern. Das Konzept: Ein kulinarischer Dialog zwischen Vater und Sohn. zwei Generationen interpretieren ihre jeweilige kulinarische Handschrift in einem gemeinsamen Fünf-Gänge-Menü. Wolfgang Puck präsentiert Signature-Gerichte aus über vier Jahrzehnten „California Cuisine“, Byron setzt eigene Akzente und zeigt, wohin sich das Unternehmen geschmacklich entwickeln könnte. Das CUT im Rosewood-Hotel in Washington D.C., gelegen im historischen Stadtteil Georgetown, liefert den perfekten Rahmen dafür.
Ein Abend, der Zukunft schreiben wird. Übrigens: Für 395 USD sind Gäste mit von der Partie.
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