Die bekannte Imkerin Melitta Schober liegt tot in ihrem Bienenhaus. Allem Anschein nach hat sie eine Biene in den Rachen gestochen, und Melitta ist an der Schwellung erstickt. Doch bald kommen Zweifel am Unfalltod auf, und der Journalist Ernesto Valenti beginnt zu ermitteln. Melittas Vater etwa behauptet, seine Tochter wäre niemals ohne Schleier und Anzug zu den Bienen gegangen.
Das ist ein kurzer Einblick in das neue Buch des Kärntner Wilhelm Kuehs. „Die Bienenkönigin“ erzählt die Geschichte einer jungen Imkerin, die sich in der von Männern dominierten Branche durchsetzt. Melitta Schober ist eine Kämpferin für den Schutz der Bienen und gegen die Ausbeutung der Natur und Profitgier. Ihr Aktivismus stößt nicht nur auf Gegenliebe. Bauern sind verärgert, Imkerkollegen werfen ihr vor, sie sei rückwärtsgewandt und wolle die Branche mit ihren Ökoideen wirtschaftlich ruinieren. Die engagierte Frau bewegt sich in einem Minenfeld und dann kommen auch noch private Verwerfungen dazu.
Wilhelm Kuehs
Die Bienenkönigin – Ein Kärnten Krimi Verlag Federfrei
242 Seiten
Kartoniert/Paperback
ISBN: 978-3-99074-223-5 Preis: 13,90 Euro
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